Erneutes Klima-Desaster bei Klimaverhandlungen in Turban

Dez. 2011 (Südafrika)

"Auf große Durchbrüche beim Schutz des Erdklimas wartet man weiterhin vergeblich“

Klimakonferenz endete erneut mit viel leeren Versprechungen und noch mehr BLA-BLA!!!

 

    

1 Tag nach Durban 2011 …schon die erste Horrormeldung!

Kanada steigt aus Klimaschutzabkommen aus

Kanada hat seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. Das Abkommen sei eher ein „Hindernis“ als der „Weg nach vorn“ zu einer weltweiten Lösung im Kampf gegen den Klimawandel, sagte der kanadische Umweltminister Peter Kent. Der angekündigte Austritt stellt einen weiteren Schlag für den ohnehin schon belasteten Vertrag dar. Kanada gehört zu den größten Energieproduzenten weltweit. Das Land hat in Vergangenheit immer wieder kritisiert, Kyoto sei unbrauchbar, da so viele Emittenten dem Abkommen nicht angehörten. Regierungsberechnungen zufolge hätte Kanada im kommenden Jahr wegen zu hoher Emissionswerte Strafzahlungen in Höhe von 13,6 Milliarden Dollar zahlen müssen. mehr Informationen anzeigen 

 

 

Kanada will als erstes Land aus dem Kyoto-Protokoll aussteigen. Das sagte der kanadische Umweltminister Peter Kent am Montag nach seiner Rückkehr aus Durban, wo eine Verlängerung des Abkommens beschlossen worden war. "Ursprünglich betraf das Kyoto Protokoll Länder, die weniger als 30 Prozent der weltweiten Emissionen produzierten. Nun sind es weniger als 13 Prozent und die Zahl sinkt. Das Kyoto Protokoll betrifft nicht die zwei stärksten Emittenten - China und die USA - und kann deshalb nicht funktionieren. Es ist nun klar, dass Kyoto nicht der richtige Weg in Richtung einer weltweiten Lösung für den Klimawandel ist. Es ist höchstens hinderlich." "Wir wollen aber an einer neuen globalen Einigung mitarbeiten, die funktioniert. Also an einem neuen globalen Abkommen, dem alle großen Emittenten angehören." Kanada gehört zu den größten Energieproduzenten weltweit.

Der wahre Grund …

Im nächsten Jahr hätte das Land wegen zu hoher Emissionswerte voraussichtlich eine Strafe von über 13 Milliarden Dollar zahlen müssen."

 

Die Hunde bellen, die Klima Karawane zieht weiter…

und wieder ist absolut nichts wirklich Entscheidendes erreicht worden.

 

Die Klimaverhandlungen der UN gehen weiter, und das ist gut so. Wenn aber globaler Klimaschutz mehr sein soll als Illusionstheater, muss sich vor allem in unseren Köpfen noch viel bewegen.

 

Weiterlesen... weiter träumen

Kopenhagen:

Nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen sind die Verhandlungen laut UNO-Klimachefin Christiana Figueres derzeit „festgefahren“. In Tianjin müssten sich die Regierungen darauf festlegen, „was in Cancun erreichbar sein wird“. Versprechen müssten in feste Zusagen umgewandelt werden.

 

Auf der Kopenhagener Konferenz einigten sich die Delegierten nur auf einen „Minimalkonsens“.

"Klimawandel wird teurer als Finanzkrise"

Begleitet von Warnungen vor den Folgen des Klimawandels haben Vertreter aus mehr als 190 Staaten im polnischen Posen mit der Arbeit an einem Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll begonnen. Mit Spannung wird erwartet, ob sich die klimapolitische Linie des künftigen US-Präsidenten Barack Obama abzeichnet.

 

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Enttäuschend ist jedoch, dass vor allem auf Betreiben der USA im Abschlussdokument von Bali keine konkreten Reduktionsverpflichtungen für die Industrieländer festgelegt wurden. „Der Gipfel hat gezeigt, dass die Kluft zwischen Wissen und tatsächlichem Handeln in der Klimapolitik noch immer groß ist“, kommentierte Regine Günther, Leiterin des Bereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. „Die internationale Staatengemeinschaft hatte bis zur letzten Minute die USA als Klotz am Bein, deshalb ist man leider nicht weitergekommen.“

Die Gesamtkosten der Konferenz werden auf ca.  

 150 Millionen Euro“ geschätzt

UNO-Klimakonferenz in Tianjin in China startet

 

Zu einer UNO-Klimakonferenz, die die großen Gipfelgespräche Anfang Dezember in Cancun in Mexiko vorbereiten soll, treffen heute 3.000 Teilnehmer in Tianjin nahe Peking zusammen. Es ist das erste Mal, dass China Gastgeber für eine solche UNO-Zusammenkunft ist. Chinas Unterhändler und Vizedirektor der mächtigen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC), Xie Zhenhua, schloss neue Zusagen seines Landes allerdings aus.

 

Aus welchem Grund ist denn diese Konferenz abgehalten worden, wenn schon vor der Konferenz neue Zusagen ausgeschlossen werden?!

 

Einmal mehr, eine UNO-Klimakonferenz zum weinen!

 

China hat einmal mehr absolut keine Eingeständnisse gemacht!

 

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UN-Klimakonferenz in Bonn endet…

Wen wunderts, einmal mehr „ohne Ergebnis“

Naturkatastrophen und von Menschenhand verursachte Unglücke haben im vergangenen Jahr (2010) weltweit so viele Menschenleben wie seit Jahrzehnten nicht mehr gefordert: 304'000 Menschen starben - das ist laut dem Rückversicherer Swiss Re die höchste Zahl seit 1976.

(sda) Die meisten Opfer forderte 2010 das Erdbeben im Karibikstaat Haiti im Januar mit über 220'000 Toten. Mehr als 56'000 Menschen starben durch die sommerliche Hitzewelle in Russland, während Überschwemmungen in China und Pakistan 6200 Menschen den Tod brachten.

Der Vergleich zum Vorjahr zeigt, wie verheerend das letzte Jahr war: 2009 beklagte die Welt 15'000 Todesopfer durch Katastrophen, wie Swiss Re am Dienstag im Rahmen einer Studie für die globale Versicherungsindustrie bekannt gab.

Schäden verdreifacht

Die wirtschaftlichen Schäden beliefen sich laut dem zweitgrössten Rückversicherer der Welt auf 218 Mrd. Dollar. Die Schadensumme hat sich damit im Vergleich zu 2009 verdreifacht. Die Versicherungen stehen weltweit Kosten von 43 Mrd. Dollar gegenüber, womit das Niveau 60 Prozent über dem Vorjahr liegt.

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Die höchsten Kosten haben die Erdbeben in Chile und Neuseeland ausgelöst mit 8 bzw. 4,5 Mrd. Dollar an versicherten Schäden. Hinter dem Wintersturm Xynthia in Westeuropa steht ein Schadenausmass von 2,7 Mrd. Dollar. Für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko steht eine Milliarde Dollar.

Mehr Tote durch Erdbeben

Die zehn teuersten versicherten Katastrophenschäden stammen alle aus entwickelten Ländern. Laut Balz Grolimund, einem der Autoren der Swiss-Re-Studie, steigt wegen des grösser werdenden Wohlstands das Ausmass der Schäden durch Erdbeben.

Das Bevölkerungswachstum ist gemäss Grolimund ein Grund, weswegen die Zahl der Toten bei Erdbeben steigt. Viele städtische Grossräume des Planeten befinden sich in besonders erdbebengefährdeten Gebieten.

Erdbebenschäden werden auch 2011 überdurchschnittlich sein: Die Katastrophe im neuseeländischen Christchurch vom 22. Februar dürfte einen Schaden von 6 bis 12 Mrd. Dollar ausgelöst haben. Die Kosten für das Erdbeben und den anschliessenden Tsunami in Japan werden noch weit darüber liegen.