Reale Fakten und Tatsachen

Amazonien

ist nicht nur der mit weitem Abstand artenreichste Lebensraum der Erde. Er ist auch die Heimat vieler indigener Völker, die durch die zunehmende Zerstörung ihrer Heimat beraubt werden. Der Urwald bindet enorme Mengen an Kohlendioxid, bis zu 50 mal mehr als landwirtschaftliche Flächen.

Werden die Bäume abgeholzt, geht diese Funktion verloren. Werden die Bäume verbrannt, wird zusätzlich CO2 frei. “Verschwindet der Urwald weiterhin in dieser Geschwindigkeit, ist der Klimakollaps vorprogrammiert und damit das Überleben aller Lebewesen fraglich”

 

In Brasilien wurden in den vergangenen Jahren jährlich über 20.000 Quadratkilometer Urwald (ein Fünftel des deutschen Waldes jährlich) abgeholzt und vor allem in Soja-Äcker oder Viehweiden umgewandelt.

 

Allein in Brasilien trägt die Entwaldung zu zwei Drittel der nationalen CO2-Emissionen bei.

 

Damit liegt Brasilien dicht hinter Indonesien. Die Urwaldabholzung des Inselstaates macht sogar drei Viertel der nationalen CO2-Emissionen aus. Die FAO (Food Agriculture Organization - Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation) schätzt, dass der Gehalt an Kohlenstoff, der in Wäldern gespeichert ist, einer Menge CO2 entspricht, die innerhalb der nächsten 45 Jahre durch die Verbrennung fossiler Energieträger und der Zementproduktion in die Atmosphäre geblasen wird.

 

Damit kommt dem Urwaldschutz eine wesentliche Rolle in der Rettung des Weltklimas zu.

“Wenn wir weiter auf diesem Planeten leben wollen, sollten die G8-Regierungen gemeinsam mit Ländern wie Brasilien die Urwaldgebiete schnellstmöglich schützen.

 

Dazu gehört eine ökologisch-soziale Ausrichtung der Handelspolitik und ein milliardenschwerer Urwaldschutz-Fond”

Die Urwald-Zerstörung trägt mit bis zu 25 Prozent zur weltweiten Klimaerwärmung bei!

 

Ein weiteres Beispiel für rasende Urwaldzerstörung durch Palmöl ist Indonesien

 

Eine Ursache für die Zerstörung der Urwälder ist der weltweite Palmöl-Boom. Palmöl wird in der Lebensmittelindustrie oft als pflanzliches Fett oder Öl verwendet, findet als Zusatzstoff Anwendung bei Kosmetik-Produkten und dient zunehmend als Ersatz für fossile Brennstoffe.

Der Einsatz von Palmöl statt fossiler Brennstoffe trägt nicht zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen bei.

Im Gegenteil, durch die Zerstörung des Regenwalds — insbesondere der Torfwälder — für Palmöl-Plantagen wird ein Vielfaches an Treibhausgasen frei gesetzt.

 

4900 Hektar (4,9 Millionen m2) Wald pro Tag für immer zerstört

Ein echt trauriger, aber realer Weltrekord. Kein Land der Erde vernichtet den eigenen Urwald so rasant wie Indonesien. Die Zahl erschließt sich aus dem Waldbericht 2007 der FAO. Unter anderem werden diese Wälder niedergebrannt für Palmölplantagen.

 

Das Öl wird nach Europa geliefert als Grundlage für Nahrungsmittel, Kosmetika und - Bio-Sprit. Die europäischen Umweltminister haben Anfang März 2007 beschlossen, den Anteil an Bio-Sprit in der EU auf zehn Prozent zu steigern. Die heimischen Anbauflächen reichen für die dafür benötigte Rapsmenge nicht aus. Die Lösung heißt: Palmöl aus Südostasien. Solche Projekte und die politisch Zustimmung oder gar Förderung dieser Projekte vernichten jegliche Hoffnung auf vernünftigen Klimaschutz!

Fünf Millionen Hektar = „50 Milliarden m2“

indonesische Urwälder sind den Palmöl-Plantagen bereits zum Opfer gefallen.

 

Der Trend zeigt steil aufwärts. Jedes Jahr setzt Brandrodung gewaltige Kohlendioxid-Mengen frei. Bilder von Menschen mit Atemmasken unter einem rauch-verdunkelten Himmel gehen um die Welt. Brandrodung für Palmöl hat Indonesien mittlerweile zum drittgrößten CO2-Verursacher weltweit gemacht. 

 

Verzeihen Sie, die Uhr ist stehen geblieben, es ist bereits 

5 NACH 12!

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