Tiermord = Selbstmord der Menschheit auf Raten

 23. März 2009

Drama vor Australien: 140 Wale am Strand verendet

 

In Australien sind etwa 200 verirrte Grindwale und Delfine an der Küste gestrandet, 140 von ihnen verendeten im Sand. Die Tiere waren bereits tot, als Wildschützer und Freiwillige am Morgen mit den Rettungsmaßnahmen für die Überlebenden begannen.

Den Helfern bot sich im Morgengrauen am Naracoopa-Strand auf der King-Insel ein trauriges Bild: So weit das Auge reichte, lagen 194 der bis zu sechs Meter langen Wale und etwa sieben Delfine auf dem Trockenen, die Flossen hilflos in die Luft gestreckt. Wie freiwillige Helfer berichten, konnte man die sterbenden Meerestiere schreien hören!

 

Die Einwohner der Insel, die auf halbem Weg zwischen Tasmanien und dem Festland liegt, organisierten Wasserketten mit Eimern und benetzten die Tiere immer wieder. Familien kamen mit bunten Bettlaken und Handtüchern, um die Wale zuzudecken und vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Vor der Küste waren Tierschützer teils mit Jet Skis unterwegs, um weitere Wale vom Strand fernzuhalten. Sie halfen bei steigender Flut, die Meeressäuger behutsam ins Wasser zurückzuziehen. Der Einsatz wurde nicht immer belohnt: Ein paar Schüler schafften es, ein Wal Baby ins Wasser zurückzuschieben, doch kam es zweimal zurück an den Strand.

 

Es war eine herzzerreißende Szene, doch wo sollte es hin schwimmen, da draußen im offenen Meer hätte es alleine genau so wenig Überlebungs-Chance wie hier im seichten Wasser.

Ein Wal Baby ist ohne seine Mutter total verloren, es braucht pro Tag 240 Liter Muttermilch und wird von seiner Mutter 2 Jahre gesäugt

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Ende November waren auf dem Sandy Cape Beach 187 Grindwale gestrandet, von denen nur 32 gerettet werden konnten. Eine Woche zuvor waren elf von 64 Tieren am Anthony´s-Strand mit menschlicher Hilfe zurück ins Meer gelangt.

 

Im Januar verendeten 48 Pottwale auf einer Sandbank vor der Perkins-Insel.

Wale sind sehr soziale Tiere. Wenn eines der Tiere an den Strand gerät, kommen alle anderen hinterher. Sie wollen einen gestrandeten Artgenossen einfach nicht allein lassen – selbst, wenn das ihren eigenen Tod bedeutet.

 

Warum Wale sich in die seichten Gewässer verirren, ist unter Experten noch umstritten. Laut Meeresforschung macht den Lärm durch seismische Aktivitäten etwa bei Unterwasserbohrungen nach Öl oder Gas dafür verantwortlich, dass die Tiere die Orientierung verlieren. Nach Auffassung des WWF kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, was die in Australien gestrandete Gruppe aus der Spur gebracht hatte.

 

Sicher ist:

Es ist immer der Mensch, der das natürliche Umfeld der Meeres-Bewohner total zerstört, damit sich solche Tragödien ereignen.

26. März 2009 (nur 3 Tage später)

Erneut Dutzende Wale gestrandet

80 Wale und Delfine haben sich an einen Strand der australischen Westküste verirrt. Die Tiere wurden am Montagmorgen entdeckt, für die meisten von ihnen kam jede Rettung zu spät.

Nur wenige Schwertwale waren noch am Leben, als das Rettungsteam eintraf.

Sydney – Schon wieder ist eine Gruppe von Meeressäugern in seichte Gewässer vor der Küste Australiens geraten. Mindestens 67 der etwa 80 Tiere hätten nicht gerettet werden können, berichtete der Rundfunksender ABC.

An dem Strand rund 270 Kilometer südlich von Perth an der Westküste waren am Montag Dutzende Freiwillige im Einsatz. Sie versuchten, die Tiere zurück ins Meer zu bugsieren.

Die Schwarzen Schwertwale und Flaschennasen-Delfine waren am Montagmorgen in der Hamelin-Bucht entdeckt worden.

 

Alarmiert machten sich Mitarbeiter der Umweltbehörde mit einem Team von Wildhütern auf dem Weg dorthin. "Es waren eine Menge Leute hier, die versucht haben, die Wale, die noch lebten, zurück ins Wasser zu schieben", berichtete ein Augenzeuge im Rundfunk. "Wir denken, dass sechs oder sieben wieder ins Meer hinaus geschwommen sind.

Es könnte aber gut sein, dass sie ein Stück weiter erneut stranden."

Müll in unseren Meeren, soweit das Auge reicht!

 

Regelmäßig werden drei Strand-Abschnitte von je 100 Metern Länge überprüft. Eine Auswertung für die Jahre 1991 bis 2002 ergab, dass im Schnitt fast 80 Prozent der gefundenen Müllteile aus Plastik, Styropor oder Schaumgummi waren - insgesamt mehr als „25600 Stück“ (wohlgemerkt… auf 100 Meter). Ganz oben auf der Liste: Plastiktüten, Planen und Folien.

Der Kunststoff-Müll macht den höchsten Anteil aus.

 

Sehr viele Meeresbewohner verletzen sich oft oder werden durch die enthaltenen Chemikalien geschwächt, wenn sie Plastikmüll schlucken. Teilweise verhungern sie, weil ihr Magen mit Plastik gefüllt ist. Nicht selten sterben sie auch, weil sie sich im Abfall verfangen!

Alle Meeresbewohner leiden auf unvorstellbare Art und Weise unter der Müllverschmutzung die wir Menschen verursachen.

 

Wann sind wir Menschen endlich soweit zu verstehen, dass wir mit dieser unserer schrecklichen Lebenseinstellung uns selbst vernichten... uns und vor allem unsere nächste Generation!

Entweder die Menschheit wacht sofort auf... oder hört auf Kinder zu produzieren 

 


Verzeihen Sie, die Uhr ist stehen geblieben, es ist bereits 

5 NACH 12!

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